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Corona-Diskurs @UR

26. Kalenderwoche

Mit der Welle der Lockerungen der vergangenen Wochen startet Bayern mit einem weiteren großen Schritt Richtung Normalität in die 26. Kalenderwoche. Mit der Aufhebung des Katastrophenfalls in der vergangenen Woche führt Bayern den Lockerungskurs weiter. Die neuerliche Öffnung des gesellschaftlichen Lebens betrifft auch die Bereiche Sport, Einkauf, Kultur und Sauna. Unter bestimmten Bedingungen sind nicht nur Feste und Gruppenreisen wieder möglich, auch seit Mitte der vergangenen Woche dürfen sich wieder bis zu zehn Menschen aus mehreren Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Im Privaten wird nun auf jedwede Beschränkung verzichtet, entscheidend soll vielmehr sein, wie viele Menschen sich unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern in einem Raum aufhalten können. ⇒ hier weiterlesen …

25. Kalenderwoche

Eine ereignisreiche Woche (15.06.2020 – 21.06.2020) ist vorüber. Es vergingen kaum Tage ohne Meldungen zur Corona-Pandemie. Zum Ende der Woche meldete das RKI einen im Vergleich zu den Vorwochen signifikanten Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland einerseits und der sogenannten Reproduktionszahl andererseits.

Corona-Ausbruch in Fleischfabrik Tönnies

Maßgeblich hing dies zusammen mit einem Vorfall in der Fleischfabrik Tönnies im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen. Dort wurden unter den Arbeitern mehr als 1500 mit Corona infizierte Personen festgestellt (Stand: 23. Juni 2020). Die Landesregierung verzichtete zwar zunächst auf einen „Lockdown“ der gesamten Region, es wurde jedoch eine Quarantänezone in Verl für die Mitarbeiter der Fleischfabrik eingerichtet. Wie die Tönnies Holding auf Twitter mitteilte, übernimmt sie die Kosten für einen freiwilligen, flächendeckenden Corona-Test von Bewohnern in der Region. ⇒ hier weiterlesen …

24. Kalenderwoche

Überschattet von den nun auch in Deutschland angekommenen Protesten der „Black Lives Matter“-Bewegung rund um den Tod George Floyds, rückte die monatelang dominante, primäre „Corona-Berichterstattung“ diese Woche erstmals etwas in den Hintergrund. Bereits am vorherigen Wochenende (06.06/07.06) hatten sich jeweils mehrere zehntausend, besonders junge Demonstranten in Deutschlands Großstädten zusammengefunden, um sich mit „People of Color“ zu solidarisieren, allgemein gegen systematischen Rassismus einzustehen und sich speziell öffentlichkeitswirksam gegen Polizeigewalt gegenüber Minderheiten einzusetzen. ⇒ hier weiterlesen …